KAI / KI-Agenten
KI-Agenten für Unternehmen

KI-Agenten für Unternehmen – kontrolliert statt unbeschränkt autonom.

KAI setzt keine "autonome KI-Mitarbeiterin" ein, die frei über Systeme und Daten entscheidet. Stattdessen arbeitet jeder KI-Agent mit einer klar begrenzten Rolle, festen Wissensbereichen und einzeln erteilten Aktionsrechten – riskante Schritte benötigen zusätzlich eine Freigabe durch eine andere Person.

Was ist ein KI-Agent?

Was ist ein KI-Agent in KAI?

Ein KI-Agent in KAI ist eine vordefinierte Rolle mit eigenem Verhalten, eigenen Wissensbereichen und einer festen, expliziten Liste erlaubter Aktionen. Diese Rollen werden zentral definiert – ein Mandant kann einen Agenten aktivieren, deaktivieren oder über eigene Richtlinien zusätzlich einschränken, aber keinem Agenten mehr Rechte geben, als er von Grund auf besitzt.

Rollen

Spezialisierte Agenten und Rollen

Jeder Agent bleibt bewusst in seinem Fachbereich – bei fachfremden Fragen verweist er auf den passenden Assistenten, statt zu raten.

Agent Fachbereich Sichtbarkeit
KAI Assistant Allgemeiner Assistent – sieht genau das, worauf die anfragende Person ohnehin Zugriff hat. Standard für jede Anfrage ohne gewählten Agenten. Standard sichtbar
IT Operations Infrastruktur, Systeme, Backups und Monitoring. Einziger Agent mit Aktionsrechten (siehe unten). Standard sichtbar
Developer Code schreiben, erklären, überprüfen und debuggen. Standard sichtbar
Security Analyst Sicherheitslage, Netzwerksicherheit und sicherheitsrelevante Diagnosen. Nur auf Zuweisung
HR Assistant HR-Richtlinien und allgemeines Unternehmenswissen – ohne Zugriff auf Infrastruktur, Code oder Finanzen. Nur auf Zuweisung
Finance Assistant Finanzen, Buchhaltung und allgemeines Unternehmenswissen – mit derselben Trennung wie HR. Nur auf Zuweisung
Berechtigungen

Werkzeuge, Fähigkeiten und Berechtigungen

Die meisten Agenten haben überhaupt keine Aktionsrechte – sie beantworten Fragen aus Wissen, ohne irgendetwas auszuführen. Nur der IT-Operations-Agent verfügt aktuell über eine eng gefasste Liste erlaubter Aktionen: schreibgeschützte Diagnosen (System-Status, Dienststatus, aktuelle Dienst-Logs, Speicherplatznutzung, Docker-Container-Status) sowie zwei verändernde Aktionen (Dienst neu starten, Dienst neu laden). Jede dieser Aktionen durchläuft zusätzlich Mandanten-, Rollen-, Zeitfenster- und Zielsystem-Prüfungen, bevor sie überhaupt vorgeschlagen werden kann – eine Berechtigung kann diese Kette immer nur enger machen, nie umgehen.

Freigaben

Human-in-the-Loop und Freigaben

Verändernde Aktionen führt kein Agent direkt aus. Er kann nur eine Anfrage erstellen – eine andere, separat berechtigte Person muss diese Anfrage prüfen und freigeben, bevor überhaupt etwas ausgeführt wird. Eine Selbstfreigabe durch dieselbe Person ist ausgeschlossen.

Diagnose vs. Änderung

Diagnose vs. aktive Änderungen

KAI unterscheidet strukturell zwischen lesenden Diagnosen (z. B. Status- oder Log-Abfragen) und aktiv verändernden Aktionen. Diagnosen sind die Regel und laufen ohne Freigabe; verändernde Aktionen sind die bewusste Ausnahme und durchlaufen immer den vollständigen Freigabeprozess.

Nachvollziehbarkeit

Auditierbare Ausführung

Jede Agentenaktivität – vorgeschlagen, freigegeben, abgelehnt oder ausgeführt – wird protokolliert und ist in einer administrativen Übersicht nachvollziehbar. KI-Handlungen bleiben dadurch überprüfbar statt einer Blackbox.

Wissenszugriff

KI-Agenten und Unternehmenswissen

Ein Agent bekommt nie mehr Wissenszugriff als eine normale, zugriffsgeschützte Anfrage: Er sucht wie bei RAG bei KAI nur in den Dokumenten und Quellen, auf die die anfragende Person ohnehin zugreifen darf, und bleibt zusätzlich auf seinen eigenen fachlichen Wissensbereich begrenzt.

KI-Agenten mit KAI

Agenten sind der handelnde Teil einer größeren Kontrollstruktur.

Wissenszugriff regelt RAG, Verarbeitungsort und Anbieterwahl regelt Private AI, und welche Regeln, Freigaben und Protokolle insgesamt gelten, beschreibt unsere Governance-Seite.

Häufige Fragen

KI-Agenten bei KAI im Detail.

Arbeiten KAI-Agenten vollständig autonom?

Nein. Jeder Agent hat eine feste Rolle, feste Wissensbereiche und eine explizite Liste erlaubter Aktionen. Die meisten Agenten haben überhaupt keine Aktionsrechte. Kein Agent kann sich selbst zusätzliche Rechte geben.

Können Agenten Änderungen an Systemen ausführen?

Nur der IT-Operations-Agent hat überhaupt Aktionsrechte, und davon sind nur zwei eng gefasste Aktionen verändernd. Beide erfordern eine Freigabe durch eine andere, separat berechtigte Person – eine Selbstfreigabe ist ausgeschlossen.

Wie werden riskante Aktionen kontrolliert?

Über mehrere unabhängige Prüfungen, die alle zutreffen müssen: Zuweisung an den Agenten, Mandanten- und Rollen-/Abteilungsrechte, Parameter- und Zielsystem-Prüfung, Online-Status der Installation und deren Sicherheitslage. Erst danach kann eine Freigabe angefragt werden.

Werden Agentenaktivitäten protokolliert?

Ja. Vorgeschlagene, freigegebene, abgelehnte und ausgeführte Aktionen sind in einer administrativen Aktivitätsübersicht nachvollziehbar.

Können Agenten internes Unternehmenswissen verwenden?

Ja, aber nur innerhalb der Wissensbereiche und Zugriffsrechte, die dem jeweiligen Agenten und der anfragenden Person zugewiesen sind – wie bei einer normalen, zugriffsgeschützten RAG-Anfrage.

Sprechen Sie mit uns über kontrollierte KI-Agenten für Ihr Unternehmen.

Wir zeigen Ihnen, welche Agentenrollen und Freigabeprozesse zu Ihrer Organisation passen.